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Ausbreitung der radioaktiven Wolken von Japan, Hinweise

Hier finden sie wichtige Hinweise zu dieser Seite und der Interpretation der dargestellten Diagramme.

Die hier gezeigten Diagramme zeigen Vorhersagen des NOAA HYSPLIT Modells http://ready.arl.noaa.gov/HYSPLIT_traj.php , die beschreiben wie sich ausgehend vom AKW Fukushima die Luft in unterschiedlichen Höhen bewegen wird.
Normalerweise werden solche Berechnugen mit einem sogenannten Dispersionsmodell durchgeführt, welches darauf optimiert ist, z.B. radioaktiven Fallout in einer Region vorherzusagen.
Leider hatte ich keinen Zugriff auf solche Modelle, daher habe ich, wie Physiker nun mal zum imporvisieren geschaffen sind, zwei andere ähnlich gelagerte Modelle genommen und zweckentfremded.
Es werden zwei unterschiedliche Modelle verwendet.
  • Zugbahnmodell
  • Ensemble-Modell
Das Zugbahnmodell berechnet wie sich ein Luftpakete startend an einem Punkt auf der Erde mit den aktuellen Windströmungen des GFS (Global Forecasting System) Modells bewegen wird. Das GFS-Modell mit den üblichen Unsicherheiten von Wettervorhersagen behaftet. Vorhersagen über Zeiträume von zwei bis drei Tagen sind recht zuverlässig, danach werden sie aber schnell ungenau. Ebenso ist die räumliche Auflösung recht grob.
Die rote (500m), blaue (2000m) und grüne  (5000m) Kurve geben dabei auf der Landkarte die Zugbahnen an. In der kleinen Grafik darunter wird die jeweilige Höhe des Luftpakets auf seiner Zugbahn dargestellt. Kleine Symbole auf der Zugbahn stehen in 6 Stunden und große Symbole in 24 Stunden Abstand.

Das Ensemble-Modell macht genau das gleiche nur für 27 Zugbahnen gleichzeitig. Diese 27 Zugbahnen entspringen einem Würfel von Luftpaketen in  3x3x3 Anordnung.Die Quelle sitzt dabei im Inneren des Würfels.
Die Essemble-Modell zeigt die simultanen Zugbahnen von 27 Luftpaketen welche als Gitter um den gewählten Startpunkt (Fukushima, 500m Höhe) angeordnet sind. Mit dieser Methode bekommt man einen Überblick über die Auswirkung des sogenannten "Schmetterlings-Effekts". Man probiert quasi aus, was mit dem Start-Luftpaket passieren würde, läge es etwas neben, oder über oder unter dem eigentlichen Startpunkt.
Zunächst setzte ich das Zugbahnmodel ein, um einen groben Überblick zu gewinnen. Schnell merkte ich aber, dass die spärliche Faktenlage nicht dazu taugt exakte Ergebnisse zu erzielen. Um trotz der Ungenauigkeit der Fakten trotzdem sinnvolle Ergebnisse produzieren zu können verwendete ich Ensemble-Modelle.